winterliches Kraftausdauertraining – Leichtathletik

Wer am Samstagmorgen von den Lilienthaler Leichtathleten glaubte, das Training würde wie gewohnt um 10 Uhr beginnen, der hatte sich mächtig geirrt. Auf der Bahn im Stadion lag eine ca. 2cm dicke Schnee- bzw. Eisschicht, die es unmöglich machte darauf zu trainieren. Da aber Schwellenläufe auf dem Programm standen, hatte Trainer Jan kurzfristig das Training um eine Kraftkomponente für den Oberkörper erweitert. In Teamarbeit wurde in einer halben Stunde in dreier Schritten die Innenbahn eisfrei gemacht. Es gab eine kurze Technikeinweisung in der Reihenfolge Schippen, Haken und Fegen und los ging es für die acht Athleten und ihren Trainer. Damit die muskuläre Balance gehalten wurde, arbeitete man immer 10m mit der linken und dann mit der rechten Seite, so gab es keine einseitigen Überbelastungen! Nachdem die 400m-Innenbahn freigeschaufelt war, konnte das eigentliche Trainingsprogramm gestartet werden. Los ging es mit dem 5km Einlaufen auf Wald- und Wiesenwegen und dem anschließenden Schwellenlauf auf der Bahn. Der Schwellenlauf ist der schnellste Dauerlauf, kurz vor dem Übergang zum Tempolauf. Die Laktat- bzw. Übersäuerung der Muskulatur wird in diesem Tempo gerade noch vom Körper wieder abgebaut und häuft sich nicht an, was sonst zum Einbruch oder gar Stehenbleiben führen würde. Für alle Athleten vom Sprinter bis Langstreckler ist dies im Winter ein wichtiger Baustein für die spezielle Entwicklung der Grundlagenausdauer. Im Sommer ist dies für eine schnellere Regeneration zwischen den Tempoläufen oder im Wettkampf sehr hilfreich! Wer am Training teilnehmen, ist samstags um 10 Uhr im Stadium herzlich eingeladen. Das Schneefegen ist aber in unseren Breitengraden eher eine Seltenheit, obwohl alle Spaß dabei hatten!

Vielen Dank an dieser Stelle an die hilfreichen Hände von: Tatjana, Janina, Coach Jan, Max, Hannes, Sarah. Nicht zu sehen: Thorben, Felix und Fiona (JP)

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