Inline Skater Wettbewerb Battle Almost Bremen

Von Tobias
Woelki (Text und Foto)

Da kam man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wer am Sonntag in der Schoofmoor-Halle zur dritten „Battle Almost Bremen“ kam, der sah Rasantes. So richtete die Inline Skater – Sparte des TV Lilienthal zum wiederholten Mal den Inliner-Wettbewerb in den Disziplinen Speed Slalom und Freestyle-Slalom aus. Dazu reisten mit den Gebrüder Ramtin (14) und Hamun Zourmand (17) aus Karlsruhe bundesweit eine der besten Inline Skater an. Als einziger Bremer nahm Fabian Schwirblies teil. Die Turnierverantwortlichen beim TV Lilienthal um Jochen Lippert startete erst den Speed Slalom. Hier galt es eine Strecke von 20 Kegeln, genau genommen stabilen Plastikbechern, in einem Abstand von 80 Zentimeter aufgestellt im Slalom möglichst schnell zu durchlaufen, entweder auf beiden oder auf einem Bein. Viele Starter absolvierten die Strecke athletisch auf einem Bein, wobei stets zwei Starter gegen einander fahren. Das Finale fuhren wie erwartet die beiden Zourmand-Brüder aus. Hier gewann der jüngere Bruder Ramtin gegen seinen drei Jahre älteren Bruder Hamun mit einer Zeit von 5,82 Sekunden. Fabian Schwirblies kam auf den vorletzten Platz. „Im Training fuhren Hamun und Ramtin Zeiten unter fünf Sekunden. Das ist wirklich gut und schnell. Selbst im Wettbewerb waren die Zeiten nur knapp über fünf Sekunden. Für zwölf Meter Anlauf plus 20 Kegel von 80 Zentimeter Abstand platziert im Slalom bedeutet das fast aus dem Stand eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 km/h“, betonte Jochen Lippert. Und weiter: „Den Freestyle – Slalom gewann Ramtin auch vor Hamun Zourmand. Man könnte also sagen: Wer schnell Slalom fahren kann, kann auch sonst gut und schön Slalom fahren.“ Denn beim Freestyle-Slalom zählt die schönere Choreografie zur ausgesuchten Musik mit gefahrenen Figuren wie Sprüngen und Wendungen.

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1: der Bremer Fabian Schwirblies
2: der Karlsruher Hamun Zourmand

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